Es steht wieder an. Klamotten kaufen mit der Freundin. Aber diesmal nicht für sie, sondern für mich. Ich habe mir da mal ein paar Gedanken gemacht.
Man möge es kaum glauben, aber auch die Herrenbekleidung unterliegt dem Wandel der Zeit. Fernab des klassischen und zeitlosen, wiederum aber sehr inspirationslosen Business-Dress für Männer, gibt es jedes Jahr von der Modeindustrie vielerlei neue modische Trends mit Mut zum Neuen. Konservatismus, Monotonie und Einfallslosigkeit im Bereich der Herrenbekleidung sind Relikte vergangener Tage. Ob Einreiher, Zweireiher oder auch in Sachen Unterwäsche: der Zeitgeist der Moderne – und damit auch das veränderte Selbst- und Weltbild der Männer -, wird in den modischen Stils wiedergegeben.
Das modische Bewusstsein der männlichen Fraktion hat in bemerkenswerter Weise zugenommen. Nicht nur Themen wie Anti-Aging, Kosmetik und Wellness haben also die Männerwelt und deren Geldbeutel erfasst. Männer wissen mittlerweile, wohl auch aufgrund der dauerhaften Berieselung von modischen Berichterstattungen in der deutschen Medienlandschaft, um den Wert einer schicken und angemessenen Kleidung und um ihre Wirkung beim anderen und beim gleichen Geschlecht. Mädchen, Frauen und Anhänger der Frauenmode: ihr besitzt also nicht länger ein modisches Exklusivrecht und die einschlägigen Modeboutiquen werden auch ab und an mal intensiver und ausdauernder vom männlichen Geschlecht besucht werden. Besonders aufgeschlossen für neue Entwicklungen sind natürlicherweise die jüngeren männlichen Semester, oder zumindest diejenigen, die sich geistig (und eventuell auch körperlich) jung gehalten haben oder für jung gehalten werden wollen. Trendig und stylisch soll die Kleidung sein und dabei den Charakter des Individuums an die Außenwelt vermitteln. Dabei kann natürlich leicht ein falscher Eindruck von der Person entstehen, aber egal: Kleidung macht ja bekanntlich Leute. Und das Lebensmotto “mehr Schein als Sein” ist ja eh ein Kennzeichen des modernen Gesellschaftsmodells. Sein” ist ja eh ein Kennzeichen des modernen Gesellschaftsmodells.
So. Und nun geht es los.