Reamonn Live auf BILD.de

BILD hat mich überrascht. Beim gemütlichen Surfen durchs Netz bin ich auf www.bild.de gelandet. Gehört im Normalfall nicht zu meiner Pflichtlektüre. Aber ein Link schien mir interessant. “Reamonn jetzt im LIVE-Konzert bei BILD.de” Ein, zwei Klicks und ich sehe ein Livebild mit dem Hinweis, dass gegen 21:00 Uhr das Konzert beginnt.


Ein Laufband informiert über weitere Live-Übertragungen bei LIVEDOME in den nächsten Tagen, darunter Stefanie Heinzmann, BAP, Patrice und The Boss Hoss.
Parallel läuft im “echten” TV Hertha BSC gegen Benfica Lissabon. Es steht noch 0:0. Schauen wir halt Reamonn im Internet. Qualität und Sound sind Top. Selbst im Vollbild kein ruckeln und knacken.

michels.zuhause

[Trigami-Review]

Nein “michels.zuhause” ist keine neue Folge des Michel aus Lönneberga (huuuuu).
Dahinter verbirgt sich das neue Album von Wolfgang Michels, Jahrgang 51 und seines Zeichens – ja was eigentlich?
- Liedermacher, Pop-Poet, Folk-Rocker?
Beim ersten Hören von “Sehnsucht” fiel mir spontan Wolf Maahn ein. Michels möge mir verzeihen.

Seine musikalisches Karriere beginnt 1967 mit der Endeckung durch Alexis Korner der britischen Rhythm and Blues-Legende. So verdient er sich seine ersten Lorbeeren in United Kingdom. Bringt diverse Schallplatten unter dem Pseudonym „One Plus None“ und “Percewood’s Onagram” und landet mit dem Titel „Desert Walker“ auf Platz 2 der legendären BBC-Charts. Seit 1975 tritt er als Michels auf und war 1976 der erste deutsche Musiker, der in den USA ein Album aufnahm.
Kenner und Fans sind irritiert als er Anfang der achtziger Jahre beginnt deutsche Texte zu machen. Freilich waren gerade zu Beginn dieses Jahrzehnts deutsche Texte angesagt. Und ich meine nicht primär die Neue Deutsche Welle. Nein, Musiker, wie Rio Reiser, Hein Rudolf Kunze, Marius Müller Westernhagen, der bereits oben genannte Wolf Maahn, Herbert Grönemeyer und eben Michels bringen bis dahin unbekannte Liedkultur ins deutsche Radio und in die Plattenläden. Endlich Schluss mit Herz-Schmerz-Polka und weißen Rosen a la Tony Marschall

1990 nimmt Michels die Single „Dancin’ on the edge of life“ auf und veröffentlicht diese unter dem Pseudonym Percewood. Und er schafft damit den Sprung unter die TOP40 der deutschen Charts. Es folgen Sampler mit alten und neuen Songs, sowie 2003 die Mitarbeit am Rio Reiser-Tribute „Familienalbum“.

Und 2008?
Michels kommt uns wieder deutsch. “Sehnsucht”, die erste Singleauskoplung des neuen Albums ist ein Pop-Song mit chartverdächtiger Melodie. Man wippt ungewollt mit und bekommt gute Laune
In “Jemand wie Du” dankt Michels einem lieben Menschen, offensichtlich sehr persönlich und autobiografisch, ohne sentimental und kitschig zu wirken.

Fazit: Wolfgang Michels war mir bis vor einer Woche kein Begriff. Seine Biografie ist spannender als manches Krimi-Buch und seine Musik macht neugierig auf mehr. Erscheinungstermin der CD “michels.zuhause” ist der 11. April 2008. Neben etlichen TV-Auftritten, u.a. bei Sat1 und im ZDF sind auch einige Konzerte in Hamburg terminiert.
Alle Informationen zu Michels findet ihr auf www.wolfgang-michels.de.

Your Own Soundtrack by Sonific.com

Wer erinnert sich nicht. Da gab (und gibt) es Webseiten mit Sound im Hintegrund. Grundsätzlich ja nicht verwerflich. Aber Midifiles sind in ihrer Größe und Qualität doch stark begrenzt. Deswegen waren derlei Spielereien ein NoGo.

Auf meiner Reise durchs Netz bin ich heute auf dieser Seite gelandet: www.sonific.com.
Sonific bietet die Möglichkeit aus einer Vielzahl von Musiktiteln eigene Playlists zu erstellen und diese dann per Widget in die eigene Webseite einzubinden.

sonific-com-screenshot.jpg

Das habe ich heute mal ausprobiert und bin fasziniert. Die Anmeldung ist innerhalb von 15 Sekunden erledigt. Dann sucht man sich seine favorisierte Musik aus und legt diese in eine Playlist ab. Hat man seine Auswahl getroffen wird automatisch ein Script erstellt. Diesen Code-Schnippsel fügt man dann noch an die passende Stelle auf seiner Homepage.

Fertig!